Seit Jahrzehnten begeistert LEGO die Generationen. Dabei zieht es Jahr für Jahr hunderttausende Besucher in das LEGOLAND Billund in Dänemark. Doch wusstet ihr, dass in dem beschaulichen Städtchen seit 2017 eine weitere Topattraktion für Fans geboten wird? Wir meinen das „LEGO House“, das man unbedingt besucht haben sollte, wenn man nach Billund reist! medien-puls.com schaut vorbei und verrät Euch ausführlich, was es alles zu bieten hat!
Lego-Masterbuilder führt unsere Redaktion durch das „LEGO House“
Es gibt zwei Arten von Besuchern… die Kinder, die ihre Eltern mit ins „LEGO House“ schleppen… oder die Eltern, die ihre Kindern mitschleppen. Das erklärt uns der bestens aufgelegte LEGO Masterbuilder Didak, der uns auf einem exklusiven Rundgang sehr viel Spannendes über das „LEGO House“ und dessen Geschichte erzählt. Immer wieder grüßen ihn und uns auf dem Rundgang die Mitarbeiter… stets mit einem Lächeln im Gesicht – denn hier ist man eine große Familie, betont Didak. Er selbst stammt aus Barcelona und ist begeistert von den weltberühmten Klötzen. Er lebt und liebt seinen Job – einen besseren Führer hätten wir also wohl kaum erwischen können. Unser Rundgang startet am Infodesk… wenige Meter weiter staunen wir auch schon: Ein riesiger LEGO-Baum auf dem verschiedene „Welten“ dargestellt werden, der aber ganz oben mit einem Baukran versehen und noch nicht fertiggestellt ist – etwas, das sinnbildlich dafür steht, dass die Ausstellung nie vollendet sein wird und LEGO immer weiter wachsen wird. Der Baum sticht sofort hervor und erstreckt sich über alle Etagen des „LEGO House“, welche in Erlebniswelten aufgeteilt sind, auch Zonen genannt. In jeder dieser Zonen wird für jede Altersklasse etwas geboten. Aber der Reihe nach…

Regelmäßige Talentwettbewerbe
Nachdem wir mit Didak erst einmal nach ganz oben gehen, staunen wir schon wieder. Drei riesige Dinos aus LEGO-Steinen in der Masterpiece-Gallery! Hier erklärt uns der Masterbuilder, dass es überall im „LEGO House“ Schaukästen gibt in denen Kreationen aus diversen Talentwettbewerben und somit aus aller Welt zu finden sind… eine Meisterleistung, da diese aus Transportgründen eins zu eins nachgebaut werden müssen, erklärt uns Didak. Diese Ausstellungsstücke werden jährlich immer wieder ausgetauscht, wobei der Januar der Monat ist, in dem das Haus für die Umdekorierung geschlossen bleibt… so wird den Besuchern auch jedes Jahr zusätzlich ein neuer Reiz geboten, wiederzukommen. Ein super Nebeneffekt!

Besucher können ihre Kreativität fördern
Als wir die Treppe hinunter in die Rote Zone gehen, erblicken wir einen großen Wasserfall – natürlich auch aus LEGO-Steinen. Dieser fließt in ein Becken aus Steinen. Von eben diesen Becken gibt es hier mehrere, denn die Rote Zone ist die Zone, in der kreatives Spielen im Vordergrund steht. Ob kleine oder große Besucher… sie alle können sich erst einmal an den rein gelben Stein beim ersten Becken probieren, im Zweiten wird anhand von bunten Steinen die Kreativität gefördert. Selbst an die ganz Kleinen denkt man im „LEGO House“… so gibt es auch ein Becken mit DUPLO-Steinen. Apropos – hättet ihr gewusst, dass der Name DUPLO daher beruht, dass diese genau doppelt so groß (nach oben und seitlich gesehen) wie ein standardmäßiger LEGO-Stein sind? Dass das genau stimmt, beweist uns Didak direkt mal mit den Klötzen… er steckt einen LEGO-Stein auf einen DUPLO-Stein und dieser passt!

Weiter geht es in die Blaue Zone, in der es gleich zwei Rennbahnen gibt… hier können Gäste jeden Alters ihr eigenes Auto aus LEGO bauen… und dann mal testen, ob es entweder den Parcour inklusive einem Sprung durch einen Kreis schafft… oder schneller als die anderen ist. Ein riesiger Spaß, dem auch wir uns nicht entziehen konnten! In dieser Zone gibt es draußen auf der Terrasse übrigens auch einen Spielplatz – toll, dass man auch dies den Kindern bietet.

Blaue Zone besonders innovativ
Sehr innovativ ist ein weiterer Teil der Blauen Zone…. bei einem Spiel, bei dem jeder Besucher mitmachen kann. Hier steuert man Imkerroboter um beste Bedingungen für Bienen zu schaffen. Auch das Bewusstsein über die Umwelt wird hier im „LEGO House“ also gelehrt. Wenige Meter von eben diesem Spiel entfernt wird den kleinen und großen Kindern ermöglicht, spielerisch Lösungen für die Herausforderungen unseres Planeten zu erarbeiten. So bekommen sie an einem der innovativen Pulte eine individuelle Aufgabenstellung in der sie für aktuelle Probleme eine Maschine entwickeln sollen, welche sie anschließend einscannen und so allen präsentieren können. Dass dies den Kindern ebenfalls mächtig Freude bereitet, war bei unserem Besuch deutlich zu sehen!

Suchspiel sorgt bei Klein und Groß für Spaß
In der Grünen Zone steht als erstes die Erstellung eines eigenen Charakters im Vordergrund. Direkt daneben sind drei riesige Miniatur-Landschaften ausgestellt, die wechselnd im Tageslicht, als auch im Nachtlicht zu bestaunen sind. Eine der Landschaften stellt eine Stadt dar, die andere ein Bergdorf und die Dritte enthält den Freizeitpark Fabuland. Überall sind kleine Gimmicks versteckt, die einem die ganze Zeit über zum Lächeln bringen. Und jetzt wirds noch cooler: Besucher können einen Pokal aus LEGO-Steinen wie Sieger in die Höhe strecken… wenn sie eine der Challenges der Mitarbeiter bewältigen. So müssen wir beispielsweise sechs Batman-Figuren in den drei Landschaften finden… und merken schnell: Das ist auch für Erwachsene ein großer Spaß! Dabei erblicken wir auch immer wieder andere Erwachsene, die ehrgeizig jede Figur finden wollen… Doch das ist noch nicht alles, was in der Grünen Zone geboten wird, denn: Hier geht es auch filmreif zu! Auf spielerische Weise können Besucher ihren eigenen Filme drehen – hier stehen die LEGO-Filme (ja, LEGO hat mittlerweile auch das Kino geentert!) im Vordergrund.

LEGO House beweist Naturbewusstsein
In der letzten der vier Zonen, die uns Didak zeigt, geht es zuerst darum, anhand einer gebauten Figur eine Stimmung (glücklich, traurig, wütend und/oder frech) auszudrücken, die wiederum auf einem Bildschirm zum leben erweckt werden kann. Wenige Meter weiter besteht die Möglichkeit ein eigenes LEGO-Meerestier zu bauen und in ein Aquarium zu setzen… oder auch eine LEGO-Blume zu pflanzen. In dieser Gelben Zone wird einmal mehr bewiesen, dass man das Naturbewusstsein sehr wichtig nimmt. Lehrreich ist das „LEGO House“ zweifellos in vielerlei Hinsicht!

LEGO-Museum inbegriffen
Eher für die Erwachsenen ist das Museum im unteren Geschoss. Hier wird die Geschichte von LEGO ganz genau beleuchtet. Die Ausstellung ist hochinteressant… der Gipfel ist der Raum, in der in Vitrinen die zeitliche Entwicklung von LEGO dargestellt wird. Da dürfte jeder Erwachsene zurück in seine Kindheit versetzt werden. Denn mal ehrlich, LEGO hatte damals doch jeder daheim, oder? Auch Didak, der uns die Dinge zeigt, die er schon als Kind besaß.

Hauseigenes Restaurant „Minichef“ ist revolutionär
Nach dem Museum ist der Rundgang beendet. Begeistert von dem enormen Angebot, dass wahrlich Groß und Klein begeistert, stärken wir uns im „Minichef“… dem Restaurant im „LEGO House“. Hier staunen wir schon wieder. So wählt man sein Menü anhand von LEGO-Klötzen, die man einscannt und so auf mythische Weise ihren Weg in die Küche nimmt, ehe Roboter das Essen über ein Laufband in der Ausgabe liefern! Das ist unglaublich innovativ und noch ein Highlight für jeden Besucher.

Keine Frage, uns hat das „LEGO House“ begeistert… von daher können wir Jedem wärmstens empfehlen, beim Besuch des „LEGOLAND“ unbedingt auch das „LEGO House“ zu besichtigen. Tipp: Im September eröffnet die neue Attraktion „Lego Academy“, über die ihr hier ausführlich mehr erfahrt.
Mehrere Stunden sollte man im „LEGO House“ unbedingt einplanen. TICKETS und noch mehr Infos gibt es direkt hier.