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Mandoki Soulmates: Open Air Jubiläumskonzert in Budapest war ein voller Erfolg!

Hier erfahrt ihr mehr!

© Red Rock Production

Vor genau 50 Jahren flüchtete der Budapester Musiker und Produzent Leslie Mandoki aus der kommunistischen Diktatur und Unterdrückung mit Zensur, Bespitzelung, Folter und Schießbefehl durch den Eisernen Vorhang nach Deutschland, in ein selbstbestimmtes Leben in der Freiheit des Westens, und startete eine beispielhafte internationale Karriere.

Am Donnerstagabend feierte Mandoki diesen 50. Jahrestag gemeinsam mit seiner Band der Bandleader aus New York, Los Angeles und London in seiner Geburtsstadt Budapest standesgemäß mit einem großen Open-Air-Jubiläumskonzert „50 Jahre Sehnsucht nach Freiheit“. Für ihr rund dreistündiges Megakonzert bei freiem Eintritt unter freiem Himmel wurden die MANDOKI SOULMATES von Zehntausenden begeisterten Musikliebhabern auf dem Dreifaltigkeitsplatz (Szentháromság Tér) im Herzen des historischen Burgviertels der Donaumetropole frenetisch mit Standing Ovations gefeiert.



„Wir wollten mit diesem Konzert etwas an unser Publikum zurückgeben, das uns seit Jahrzehnten unterstützt und unserer Stimme Gewicht verleiht.“, erklärt Mandoki. „Deshalb haben wir alle eingeladen, die an die verbindende Kraft der Musik und ihre inspirierende Energie für Freiheit und eine bessere Welt glauben.“

Auf die Bühne brachte Mandoki mit seinen MANDOKI SOULMATES wieder eine Supergroup aus Grammygewinnern und legendären Musikgrößen von Weltrang, darunter Gründungsmitglieder der ersten Stunde ebenso, wie auch Soulmates der jüngeren Generation. Neben Leslie Mandoki selbst (Gesang, drums), gaben sich in dieser Band der Großmeister Mike Stern (Gitarre), Bill Evans (Saxophon), Randy Brecker (Trompete), Tony Carey (Gesang und Hammond), Richard Bona (Gesang, Bass) sowie die Supertramp-Legenden John Helliwell (Saxophon, Klarinette) und Jesse Siebenberg (Gesang, Lapsteel) die Ehre.

Die MANDOKI SOULMATES spielten bei ihrem wahrlich abendfüllenden Konzert vor malerischer Kulisse am Budapester Burgberg einige ihrer bekanntesten Werke, Songs aus dem aktuellen Erfolgsalbum „A Memory Of Our Future“ und Ausschnitte ihrer legendären ProgRock-Suite Hungarian Pictures sowie Welthits der einzelnen Protagonisten.



Wer das Glück hatte vor Ort zu sein, konnte dann auch das grandiose Zusammenspiel dieser Musikerlegenden in Mandokis Band der Bandleader bestaunen.

Musikalisch wurden die meisterhaften Songarrangements immer wieder aufgebrochen und bereichert durch rasante Solo-Parts und einfühlsame Kollektiv-Improvisationen der Soulmates-Virtuosen. Regelrechte Solo-Battles lieferten sich Fusion-Gitarrengroßmeister Mike Stern und die hochdekorierten Bläser-Ikonen Randy Brecker und Bill Evans und nicht minder mitreissend waren die Arrangements der legendären Soulmates Horn Section. Dazu begeisterten gefühlvolle, vielfarbige Klangmalereien von John Helliwell an der Klarinette, Richard Bona am Bass oder mit zauberhaften Vokalisen, Jesse Siebenberg an der Lapsteel und Tony Carey an der Hammond. Überzeugend und charakterstark präsentierten sich auch die Sänger. So traten Leslie Mandoki höchstselbst, Jesse Siebenberg und Tony Carey mit charaktervollem Timbre und viel Gefühl hervor, unterstützt von Richard Bona, der mit wunderbaren Gesangsvokalisen und sogar einer bekannten Volksweise auf Ungarisch aufhorchen ließ.

„Es ist immer wieder grandios, wenn wir in dieser Besetzung unterwegs sind. Obwohl viele von uns schon seit über 30 Jahren zusammenspielen, schaffen es diese Jungs immer wieder, mich und das Publikum mit ihrem Feuerwerk an Musikalität auf der Bühne zu überraschen“, freute sich Mastermind Leslie Mandoki direkt nach dem Konzert mit seinen über die Jahre bestens eingespielten Soulmates und ergänzt: „Das gibt uns Kraft und Energie. Da fühle ich mich auch nach einem Dreistundenkonzert mit etlichen Zugaben noch immer als wäre ich Mitte dreißig und könnte ewig so weiterspielen.“



Und als bedürfte es noch eines weiteren Beweises, dass diese Art des Musizierens jung hält, feierte Supertramp Gründungsmitglied und langjähriger Soulmate John Helliwell an diesem Abend auch sein bemerkenswertes „60 Years On Stage!“ Jubiläum, was von den Soulmates auf der Bühne musikalisch mit gleich drei Supertramp-Megahits abgefeiert wurde.

Die MANDOKI SOULMATES werden nicht müde, ihre Stimme zu erheben und beweisen auch nach über 30 Jahren, dass sie zu den kreativsten und engagiertesten Bands unserer Zeit gehören.

Deshalb wurden Mandoki und seine Band Anfang dieses Jahres in der American Rock and Roll Hall of Fame als Anerkennung für den internationalen Erfolg und das künstlerische Gewicht ihres aktuellen Albums A MEMORY OF OUR FUTURE gefeiert. Dieser herausragende Erfolg und die weltweite fulminante Resonanz von Fans und Fachpresse vor allem in den Mutterländern der Rockmusik England und vor allem Amerika, wo viele Medienvertreter A MEMORY OF OUR FUTURE für eines der wichtigsten Alben des Jahres halten, „berühren mich, der vor fast 50 Jahren als junger Musiker durch den Eisernen Vorhang in den Westen geflohen ist schon sehr“, sagt Mandoki. „Das ist der schönste Dank an die Künstlerseele, den ich mir vorstellen kann. Mein Vater hatte wirklich recht, als er mir auf seinem Sterbebett als 16-jährigem Sohn mit auf den Weg gegeben hatte ‚Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum‘. Das wurde zu meinem Lebensmotto.“



Und Leslie Mandoki selbst blickt auf seine Flucht vor 50 Jahren zurück, nicht ohne gleichzeitig den Blick mutig und optimistisch nach vorne zu richten.

„Damals vor 50 Jahren haben wir allen Mut zusammengenommen, sind aufgebrochen und haben die sowjetisch besetzte kommunistische Diktatur hinter uns gelassen. Und auch heute brauchen wir wieder mehr Mut zur Utopia For Realists, um den Kompass wiederzufinden, der uns aus dem Labyrinth der Krisen führt.

Gerade die Musik öffnet uns den Blick nach vorne, macht Mut für positives Denken und Optimismus. Musik ist die größte verbindende Kraft der Menschheit, Music Is The Greatest Unifier! Und heute brauchen wir sie mehr denn je, für eine gemeinsame Zukunft in einer besseren Welt.

Unsere Aufgabe als Künstler ist es, Brücken zu bauen selbst dort, wo die eingestürzten Brückenpfeiler kaum noch zu sehen sind. Deshalb bleiben wir laut – für die Musik, denn Melodien sind die Sprache unserer Seele. Für die Menschlichkeit, für die Zukunft, denn Freiheit ist kein Erbe und keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Mission, die wir jeden einzelnen Tag verteidigen müssen.“

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