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  • Kevin Drewes

PUR: Hartmut Engler kommen die Tränen bei Konzert in Oldenburg

©Ina Fiethen (Instagram: travelinchen_on_tour)

Am gestrigen Freitag (21. April) gastierte die Kult-Band PUR in der großen EWE-Arena in Oldenburg. Vor ausverkauftem Hause sorgte dabei vor allem ein Moment für Gänsehaut. Als Frontmann Hartmut Engler über seine verstorbene Mutter spricht, kamen ihm die Tränen.


PUR: Hommage an Hartmut Englers Mutter sorgt für Gänsehaut


Mit 91 Jahren verstarb Hartmut Englers Mutter bereits vor einigen Jahren. Doch die Erinnerungen bleiben. So auch das sie ein Lieblingslied seiner Band hatte: "Wenn sie diesen Tango hört". Genau diesen Song performte PUR auch in Oldenburg. Das Publikum zollte der Hommage an seine Mutter mit Applaus Respekt. Momente, in dem Hartmut Engler die Tränen übermannen. "Ich werde den Gedanken nicht los, dass sie irgendwo da oben sitzt und sich dieses Lied anhört", erzählt der Sänger und erinnert sich an Ihre Worte: "Bub, gut hast du es gemacht".


Hartmut Engler setzt ein Zeichen in der Indianer-Debatte


Zusätzlich zu dieser besonderen Widmung gab es neben neuen Songs natürlich auch die ganz großen Klassiker wie "Abenteuerland", "Hör gut zu" und "Lena". Letztgenannten erlebten die Fans nach rund zweieinhalb Stunden als allerletzte Zugabe. Trotz kritischer Stimmen, die meinen, dass das Wort Indianer untersagt gehört, war auch "Wo sind all die Indianer hin" auf der Setliste. "Es geht nicht um die Nöte der nordamerikanischen Ureinwohner, sondern um Kindheitserinnerungen, die wir uns auch nicht nehmen lassen", betonte Hartmut Engler, der damit ein wichtiges Zeichen setzte.


Die Zuschauer erlebten bei den Songs eine tolle Mischung, die sowohl neue Fans als auch Anhänger, die schon seit Jahrzehnten dabei sind, begeisterte. Eine großartige Stimmung in Oldenburg auf einem wahrlich persönlichen Konzert. Weitere Fotos findet ihr im Instagram-Posting.

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