Anzeige

Exklusiv

TOCHTER spricht offen über Ängste, Selbstzweifel und verrät, wie sie selbst Mut findet

Bewegende Worte!
Exklusiv
© Hannah Leitsch

Mit ihrem Auftritt bei der Goldenen Henne bewegte TOCHTER Millionen Menschen – durch einen Song, den sie für ihre Oma schrieb – die auch Sängerin war, ihren Traum aber nie lebte. TOCHTER hingegen lebt ihren Traum – und sprach mit uns im exklusiven Interview jetzt sehr offen über Ängste, Selbstzweifel und wie sie selbst in ihren Songs Mut findet. Es sind bewegende Worte einer sehr talentierten Künstlerin, die schon bald auch auf ihrer Tour die Menschen bewegen wird!


medien-puls.com: Bei der Goldenen Henne durftest du den Titel „Nichts geht verloren“ singen – wie ist das für dich, deine Geschichten auf so einer großen Bühne teilen zu dürfen?

TOCHTER: „Für mich war das ein absolut magischer Full-Circle-Moment. Ich habe lange versucht, einen Song darüber zu schreiben, was eigentlich bleibt, wenn ein Mensch geht. Irgendwann kam dieser Satz: „Nichts geht verloren.“ Weil ich glaube, dass jeder Mensch, der uns geprägt hat, in uns weiterlebt. Den Song bei der Goldenen Henne für die Menschen zu singen, die 2026 weitergereist sind, war eine riesige Ehre für mich – und gleichzeitig sehr persönlich. Ich habe ihn für meine Oma geschrieben. Sie war Sängerin, hat diesen Traum aber nie gelebt. Und fast hätte sich diese Geschichte bei mir wiederholt: 2023 war ich selbst dabei, die Musik aufzugeben. Irgendwann habe ich verstanden, dass ich nicht nur die Liebe zur Musik von meiner Oma in mir trage, sondern vielleicht auch die Angst davor, diesen Traum wirklich zu leben. Dass ich heute, zwei Generationen später, mit dem MDR-Sinfonieorchester für sie singen durfte, war deshalb ein unglaublicher Moment. Ich habe mich tatsächlich getraut, meine Geschichte anders weiter zu schreiben.“

medien-puls.com: Wie persönlich sind deine Texte?

TOCHTER: „Sehr persönlich. Mit meinen Songs möchte ich mich selbst daran erinnern, mutig zu sein, mich nicht kleiner zu machen, meiner eigenen Stimme zu vertrauen. Mein Künstlername TOCHTER ist für mich die Verbindung zu meiner inneren Räubertochter, zu dieser wilden, kreativen, mutigen Version von mir, die schon immer da war, aber die ich auf dem Weg zum Erwachsenwerden ein bisschen verloren habe. Ich glaube, meine Songs helfen mir dabei, immer wieder zu ihr zurückzufinden.“


medien-puls.com: Hilft auch dir Musik beim Verarbeiten?

TOCHTER: „Absolut. Zu singen und Songs zu schreiben ist für mich unglaublich heilsam und gibt mir viel Kraft.“

medien-puls.com: Auch über Depressionen singst du offen. Du hattest auch schon eine, wenn ich das richtig mitbekommen habe?

TOCHTER: „Ich würde das bei mir selbst nicht Depression nennen, weil ich nie eine entsprechende Diagnose bekommen habe. Was ich aber sehr gut kenne, sind Ängste, Selbstzweifel und Phasen von Überforderung. Ich habe sehr lange geglaubt, ich müsste leiser sein, mich anpassen oder dürfte mich nicht so wichtig nehmen. Heute weiß ich: Die Angst wird wahrscheinlich immer eine Stimme in mir haben. Aber sie ist eben nur eine Stimme und nicht die Wahrheit. Ich kann Angst davor haben, mich zu zeigen oder nicht gut genug zu sein und trotzdem entscheiden, dass meine Angst nicht das Drehbuch meines Lebens schreibt.“

medien-puls.com: Glaubst du, dass das Thema Depressionen in unserer Gesellschaft heute noch immer viel zu wenig ernst genommen wird?

TOCHTER: „Leider ja. Ich glaube, wir könnten psychische Gesundheit noch viel selbstverständlicher als Teil unserer Gesundheit begreifen.“


medien-puls.com: Was wünschst du dir?

TOCHTER: „Ich merke bei mir selbst, wie viel es verändert, meine eigenen Ängste und Muster besser zu verstehen. Deshalb wünsche ich mir, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, Therapie in Anspruch zu nehmen, nicht erst, wenn es einem richtig schlecht geht, sondern auch präventiv. Für mich bedeutet das vor allem, bewusster entscheiden zu können, wie ich leben möchte, anstatt alte Ängste für mich entscheiden zu lassen.“

medien-puls.com: Mit deinen berührenden Songs gehst du ab November auf Tour. Was darfst du dazu schon verraten?

TOCHTER: „Für mich sind Konzerte diese Momente, in denen wir wirklich zusammenkommen und merken: Wir sind uns alle viel ähnlicher, als wir denken. Da fühle ich mich so lebendig. Wir singen, tanzen, springen zusammen und manchmal entstehen sogar neue Freundschaften. Genau für solche Momente mache ich Musik. Ab dem 27. November bin ich mit meiner großartigen Band unterwegs, dazu kommen Special Guests und einige Überraschungen. Ich kann es kaum erwarten!“

 

TICKETS für ihre Tour erhaltet ihr direkt hier!

Anzeige

Das könnte Euch auch interessieren: