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Jochen Horst über „The Hunt“: „Wer klug spielt, gewinnt. Wer nur laut ist, geht unter.“

Spannend!

© ProSieben

 Jochen Horst ist einer der Kandidaten der ersten Staffel von „The Hunt“, die aktuelle auf ProSieben läuft. Im Interview sprach er über die Show und seine Erfahrungen!



Jochen, erkläre „The Hunt“ in deinen eigenen Worten!

Jochen Horst: „‚The Hunt‘ ist kein Spiel. ‚The Hunt‘ ist ein Jagdgebiet. Eine Drucksituation, in der du im Team oder dagegen liefern musst. Es können 50.000 Euro erspielt werden. Wer klug spielt, gewinnt. Wer nur laut ist, geht unter. Es gewinnt bei ‚The Hunt‘ niemand durchs Mitlaufen. ‚The Hunt‘ zwingt dich zu Entscheidungen. Schnell, hart, oft unpopulär. Es geht nicht um Sendezeit oder Drama, sondern um Konsequenz. Wer keine Strategie hat, ist raus. Egal wie laut er ist.“

Jäger oder Gejagter: Welche Rolle war dir lieber und wieso?

„Ganz klar Jäger. Jagen ist Strategie. Gejagter zu werden ist Instinkt. Als Jäger entscheidest du aktiv, liest Menschen, setzt Fallen. Das ist für mich das eigentliche Spiel. Am Anfang hattest du den Drang zu kontrollieren, zu jagen, zu dominieren. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr merktest du: Überleben ist die eigentliche Kunst. Da wird der Gejagte plötzlich strategischer als der Jäger.“



Was dachtest du dir beim Erblicken deiner Mitstreiter:innen?

„Beim ersten Aufeinandertreffen war mein erster Gedanke: Das wird kein Spiel. Das wird ein Psychotest. Jeder scannte jeden. Wer ist Gefahr? Wer ist Werkzeug? Ich freute mich auf starke Persönlichkeiten, weil diese Persönlichkeiten das Spiel tragen. Skeptisch war ich bei denen, die nur laut sind. Lautstärke ersetzt keine Strategie.“

Inwiefern hat sich „The Hunt“ wie „Die Tribute von Panem“ für dich angefühlt?

„Genau in diesem Moment, wenn plötzlich die Regeln kippten und du merktest: Hier ist nichts fair, sondern ausschließlich effektiv. Genau da kamen diese ‚Die Tribute von Panem‘-Vibes. Druck, Unsicherheit, jeder gegen jeden. Aber der Unterschied lag hier bei der Entscheidung, ob du in der Rolle bleibst oder zum Spieler wirst.“



Was war deine Taktik?

„Ich spielte nicht gegen Namen, ich spielte gegen Schwächen. Mir war wichtiger, länger zu bleiben als jeder, der sich überschätzt. Weil genau die, die gefährlich wirken, die ersten sind, die kippen. Meine Taktik bestand darin, erst zu beobachten, dann zu filtern, um zuzuschlagen. Anfangs ruhig zu bleiben, die Leute zu lesen, um keine unnötige Energie zu verschwenden. Alle unterschätzten sich gegenseitig, was für mich ein großer Vorteil war. Da spielte ganz klar meine Lebenserfahrung eine Rolle. Genauso wie im Leben ist dieser Weitblick im Spiel essenziell. Viele entlarvten sich zu früh. Im Laufe des Spiels merkte ich, dass das Spiel schnellere Entscheidungen und Risikobereitschaft forderte, was weniger Analyse, sondern mehr Timing bedeutete. Genau da trennt sich Spiel von Instinkt.“

Was war deine Strategie?

„Meine Strategie war es, durch Informationsgewinnung Kontrolle über das Spiel zu erlangen: Zuhören, Muster erkennen, Allianzen situativ nutzen, aber nie abhängig werden. Das bewährte sich, weil ich oft einen Schritt voraus war. Was sich hingegen nicht bewährte, war die Kontrolle zu halten, da das Spiel dich zwang, Risiko einzugehen. Genau dann entschied nicht die Strategie allein, sondern ob du den Moment erkanntest und ihn nutztest.“

Was sind die wichtigsten Eigenschaften für „The Hunt“?

„Die wichtigste Eigenschaft ist Köpfchen.“



Fitness oder strategisches Denken – was ist für dich wichtiger?

„Strategie schlägt Fitness. Du kannst der Schnellste sein. Wenn du in die falsche Richtung läufst, bist du raus. Wer vorausdenkt, spart Kräfte und gewinnt am Ende. Meine Mitstreiter:innen waren alle dreißig bis vierzig Jahre jünger als ich. Es ist ganz einfach: Die Fittesten verbrennen Energie, die Klugen investieren sie. Wer jede Challenge nur mit Kraft löst, ist irgendwann leer. Wer Muster erkennt, Allianzen baut und im richtigen Moment zuschlägt, hält länger durch und gewinnt.“

Welche Superpower hätte dir geholfen und wieso?

„Gedanken lesen. Nicht für den Wald, sondern für die Menschen. Die Natur ist berechenbar, Menschen nicht. Wenn du weißt, wer wann kippt, wer lügt, wer zögert, dann hast du das Spiel eigentlich schon gewonnen.“

Inwiefern bist du an „The Hunt“ gewachsen?

„In dieser Truppe gab es falsche Schlangen. Dadurch lernte ich, langsamer zu vertrauen und noch schneller zu hinterfragen. Vor allem unter Druck im Kopf klarzubleiben. Am Ende ist das die eigentliche Stärke.“

 

The Hunt – Welcher Promi ist leichte Beute?“ – acht Folgen, seit Dienstag, 12. Mai 2026, 22:35 Uhr auf ProSieben und Joyn.

 

Verwendete Quellen: ProSieben

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