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Sandra Sicora über „The Hunt“: „Du brauchst Glück, um zu gewinnen.“

Spannend!

© ProSieben

Sandra Sicora ist eine der Kandidatinnen der ersten Staffel von „The Hunt“, die aktuelle auf ProSieben läuft. Im Interview sprach sie über die Show und ihre Erfahrungen!



Sandra, erkläre „The Hunt“ in deinen eigenen Worten!

Sandra Sicora: „‚The Hunt‘ bedeutet Spaß, Action und Abenteuer. Es geht ums Jagen und Spiele spielen. Beides ist lustig. Vorab konnte ich mir das Format nicht vorstellen. Sobald ich den Anzug anhatte, fühlte ich mich sofort in die Situation hinein. Es war wie in einem Film. Ausgesetzt in einem Waldstück. Kämpfen, um zu überleben.“

Jägerin oder Gejagte: Welche Rolle war dir lieber und wieso?

„Im Laufe des Formats gefiel mir die Rolle der Jägerin am meisten. Als Jägerin fürchtest du dich nicht davor, von hinten erwischt zu werden. Auf der Jagd trampelst du herum, aktivierst deine Sinne wie Hören und Sehen und bist zügig unterwegs. Ich mochte diese Challenge. Dieser Nervenkitzel machte Spaß. Als Gejagte bist du ständig auf der Hut. Du versteckst dich, bist leise, hast Angst, erwischt zu werden. Kein schönes Gefühl. Das Gefühl, als Gejagte in den ‚Kreis des Schicksals‘ zu rennen und sicher zu sein, war unbeschreiblich. Es war jedes Mal aufs Neue spannend, nach der Jagd die anderen anzutreffen und zu erfahren, wer Jäger:in ist, wer es geschafft hat, Gejagte:r zu bleiben, und wer gefangen wurde.“



Was dachtest du dir beim Erblicken deiner Mitstreiter:innen?

„Max wollte ich von Anfang an eliminieren. Der Rest war neutral. Manche Mitstreiter:innen kannte ich aus Reality-Formaten. An Maurice erinnerte ich mich aus dem Fernsehen.“

Inwiefern hat sich „The Hunt“ wie „Die Tribute von Panem“ für dich angefühlt?

„‚The Hunt‘ fühlte sich wie Karneval verkleiden oder ein Actionfilm an. Den Rucksack besitze ich noch als Andenken.“

Was war deine Taktik?

„Als Nachzügler bildeten Jochen und ich sofort ein Team. Keine Zeit für Taktik, da das Spiel sofort losging. Das Einzige in meinem Kopf: Aufholen! Unsere Mitstreiter:innen spielten bis dahin mehrere Runden, verfügten somit über mehr Zeit, sich im Wald zu orientieren. Für uns war es ein großer Pluspunkt, zu zweit zu sein. So unterstützten wir uns und waren nicht auf uns allein gestellt. Im Laufe des Spiels stellte ich fest: Wenn du Pech hast, dann bist du schnell raus. Mit Glück, weiter dabei.“



Was war deine Strategie?

„Ich besaß keine Grundstrategie. Hauptsache weiterkommen! Hauptsache gewinnen! Als Gejagte entscheidest du allein, in welche Richtung du läufst. Läufst du dem Jäger in die Arme? Oder bist du weit genug entfernt und sicher? Als Jägerin beschäftigt dich ständig, wo die Gejagten hingerannt sind. Wählst du die falsche Richtung aus, bist du aufgeschmissen. Wählst du die richtige Richtung aus, bist du auf deine Sinne angewiesen. Sehen. Hören. Kämpfen! Das Spielfeld war riesig und das Schwierigkeitslevel sehr hoch: Zwölf Sektoren überall Wald und Hügel. Manche Waldstücke waren so dicht, da hätte nicht einmal eine neongelbe Ausrüstung geholfen. Im Spiel ist es wichtig, eine Allianz zu bilden. Diese Dynamiken bei uns Mitstreiter:innen erwiesen sich als eine weitere Herausforderung. Du weißt nie, wer mit dir spielt, wer gegen dich spielt und wem du vertrauen kannst. Am Ende kannst du nur sehr wenigen vertrauen und bist dir selbst die Nächste.“

Was sind die wichtigsten Eigenschaften für „The Hunt“?

„Die wichtigsten Eigenschaften: Orientierung, indem du die Sektoren wiedererkennst und weißt, wo du schon warst und wo du hinlaufen möchtest. Aufmerksamkeit, damit du als Jägerin sofort reagierst, nachdem du die Gejagten sichtest oder als Gejagte vom Jäger flüchtest. Schnelligkeit, sowohl in der Fitness als auch in der Reaktionsfähigkeit. Gelassenheit, um als Gejagter ruhig zu bleiben und nicht entdeckt zu werden oder als Jäger nicht in Panik zu geraten, wenn keine Beute weit und breit in Sicht ist. Zu guter Letzt Geduld, um als Jäger die Gejagten zu finden oder die Zeit als Gejagte durchzustehen, damit du den ‚Kreis des Schicksals‘ erreichst.“



Fitness oder strategisches Denken – was ist für dich wichtiger?

„Strategisches Denken. Im ganzen Spiel überlegst und handelst du ständig. Als Jäger ist es Voraussetzung, klar im Kopf zu bleiben und aufmerksam zu sein. Du hältst durchgehend Ausschau nach Gejagten. Als Gejagte klügelst du aus, ob du wegläufst oder dich versteckst. Dazu kommt die Vertrauensfrage gegenüber den Mitstreiter:innen. Wem kannst du letztendlich vertrauen? Wer wählt dich beim nächstbesten Moment raus? Fitness ist nur in Teilen wichtig. Beispielsweise wurde es beim Hochrennen auf den Hügel in den Anzügen sehr heiß. Da ging mir etwas die Puste aus. Du möchtest vor Erschöpfung nicht gegen einen Baumstamm oder Ast laufen. Gleichzeitig gilt: Wenn dich ein Jäger sichtet, musst du sofort weglaufen oder, wenn du einen Gejagten sichtest, sofort hinterherrennen.“

Inwiefern bist du an „The Hunt“ gewachsen?

„Ich hatte vorher Spaß an Reality-Formaten und danach. Es war sehr besonders. Wer hat schon die Möglichkeit, im Wald Reality-Stars zu fangen? Ich würde jederzeit wieder mitmachen.“

 

The Hunt – Welcher Promi ist leichte Beute?“ – acht Folgen, seit Dienstag, 12. Mai 2026, 22:35 Uhr auf ProSieben und Joyn.

 

Verwendete Quellen: ProSieben

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