Serkan Yavuz ist einer der Kandidaten der ersten Staffel von „The Hunt“, die aktuelle auf ProSieben läuft. Im Interview sprach er über die Show und seine Erfahrungen!
Serkan, erkläre „The Hunt“ in deinen eigenen Worten!
Serkan Yavuz: „‚The Hunt‘ gleicht nicht mit einer normalen Reality. Es geht ums Fangen, Nominieren und Weiterkommen. Zwei Rollen sind vertreten: Jäger und Gejagter. Der Jäger fängt. Der Gejagte flieht. Gefangen wird auf einem zwölf Sektoren großen Feld mit Wäldern und Hügeln. Dieses Feld hebt das Schwierigkeitslevel sehr nach oben. Nach der Jagd verpflichtet das Spiel die Gejagten den Zielbereich, den ‚Kreis des Schicksals‘, zu erreichen. Nur so wird der Gejagte nicht automatisch zum Jäger. Die Nominierung findet nach jeder Jagd statt. Dort stellen sich die Jäger auf ein Podest und die Gejagten wählen aus, wer das Haus verlässt. Also nur die Gejagten sind sicher. ,The Hunt‘ ist eine Extremsituation mit Adrenalin und purem Nervenkitzel. Es ist ein großartiges Abenteuer!“
Jäger oder Gejagter: Welche Rolle war dir lieber und wieso?
„Meine liebste Rolle war Gejagter, weil ich so vor der Nominierung geschützt bin. Gejagter zu sein, bedeutet Sicherheit. Trotz dessen flüchtest du durchgehend, was Anspannung hervorruft. Als Jäger bist du immer einen sehr großen Druck ausgesetzt einen Gejagten zu fangen, damit kein Risiko besteht, eliminiert zu werden. Adrenalin pur. Wenn die letzten zehn Minuten laufen, du umherisst und keinen findest, spürst du nur Panik. Da ist Coolness angesagt. Keine Angst haben. Denn wer Angst hat, verliert. Es gab aber auch Momente, in denen meine Taktik entschieden hat: Bin ich Jäger und liefere ab? Oder bin ich Gejagter und safe?“
Was dachtest du dir beim Abziehen der Augenbinde und Erblicken deiner Mitstreiter:innen?
„Mein erster Gedanke: Tribute von Panem. Ich fühlte mich, wie in einem Actionfilm und dachte: Was geht jetzt ab? Wo sind wir hier? So wie für den Zuschauer, ist es für uns auch eine Überraschung. Die Freude hat sich gegenüber ein paar meiner Mitstreiter:innen in Grenzen gehalten. Konkurrenten habe ich keine. Ich bin mein größter Konkurrent. Ich schau immer nur auf mich. Die anderen sind für mich Schachfiguren, die ich Schritt für Schritt beiseiteschiebe.“
Inwiefern hat sich „The Hunt“ wie „Die Tribute von Panem“ für dich angefühlt?
„Dieser riesige Wald mit den Sektoren, der ‚Herr der Jagd‘, der Anzug. Das Spielfeld bestand zusätzlich aus einem unglaublich steilen Hang. Das hat sich alles so unecht angefühlt. Dann stand ich mittendrinnen. Deshalb war es für ich wie bei ‚Die Tribute von Panem‘.“
Was war deine Taktik?
„Das Spiel zu beherrschen: Flexibel in den Rollen zu bleiben, situativ clever zu sein. Du musst taktisch vorgehen. Ist es taktisch klug, gezielt die Rollen zu tauschen und vom Gejagten zum Jäger zu werden? Oder nicht? Klug und clever mit dem Feuer spielen. Die ganze Zeit in Bewegung bleiben und entscheiden: Wann werde ich gezielt Jäger? Wann bleibe ich Gejagter? Wann laufe ich den Jägern vor die Augen, um dann wieder gezielt wegzulaufen. Als Gejagter das Spiel in der Hand haben und den Spieß umdrehen.“
Was war deine Strategie?
„Ständig in Bewegung sein: Jeden Sektor ablaufen, um die Spielfläche auswendig zu kennen. Es ist wichtig, die besten Verstecke zu kennen. Ich pielte immer als Einzelkämpfer, vertraute keinem und tat alles dafür, dass mir keiner in die Karten schaute.“
Was sind die wichtigsten Eigenschaften für „The Hunt“?
„Keine Angst haben, um klar im Kopf zu bleiben. Nur wer klar im Kopf ist, kommt weiter. Orientierung, Köpfchen und Ausdauer. Bei der Orientierung hat mir unser Navigationsgerät ,KURT‘ sehr geholfen. Normalerweise brauche ich auch für zwei Minuten Weg ein Navi und habe keine Orientierung.“
Fitness oder strategisches Denken – Was ist für dich wichtiger?
„Strategisches Denken. Du kommst nur weiter, wenn du strategisch clever bist. Fitness ist nicht so wichtig.“
Welche Superpower hätte dir bei „The Hunt“ geholfen und wieso?
„Lautloses Bewegen. Das Klettern auf Ästen oder durch Büsche laufen verursachte laute Geräusche. Somit bestand oft die Gefahr, entdeckt zu werden. Nach einem Sprint ging dir dann die Puste aus. Am allerbesten wäre Unsichtbarkeit. Aber das wäre zu einfach.“
Inwiefern bist du an „The Hunt“ gewachsen?
„Mein Selbstvertrauen ist gewachsen. Ich habe gemerkt: Ich kann was. Ich bin mit mir im Reinen. Ich vertraue mir. Ich kann mir was zutrauen und es ist auch gut, wie ich es mache.“
The Hunt – Welcher Promi ist leichte Beute?“ – acht Folgen, seit Dienstag, 12. Mai 2026, 22:35 Uhr auf ProSieben und Joyn.
Verwendete Quellen: ProSieben